Was kostet eine Ganzlackierung für mein Auto?

Was kostet eine Ganzlackierung für mein Auto?

Mit Anfragen dieser Art sehen wir uns beinahe täglich konfrontiert, darum möchte ich auf dieses Thema besonders eingehen und den Aufwand einer Ganzlackierung an Hand eines Smart Step-by-Step darstellen, damit der Sachunkundige einen Eindruck über den erforderlichen Material- und Arbeitsaufwand gewinnt.
Bei einer Autolackierung ist es leider nicht so einfach als beim Ausmalen einer Küche:
Bilder ab, Türstock abdecken, Farbe drauf und fertig!

Als Erstes steht die Bestandsaufnahme: Was will der Kunde?
Neulackierung in der bestehenden Farbe?
Umlackierung in einer neuen Farbe?
Das bedeutet auch die Türen, Kofferraum, Motorraum müssen abgebaut werden, innen geschliffen und lackiert werden; macht bei einem 5-türigen Fahrzeug gleich ein Drittel mehr Arbeit. Werden diese Bereiche nicht lackiert bedeutet das eine drastische Wertminderung! Wer wird ein Auto kaufen, das außen wunderschön schwarz lackiert ist, aber wenn man eine Tür öffnet, kommt die alte rote Farbe zum Vorschein.

Welche Vorschäden hat das Fahrzeug? Kratzer, Dellen, Steinschläge, Rost oder gar Durchrostungen, versteckter Rost in Falzen oder unter Verkleidungen etc.

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Müssen Anbauteile, Spoiler, Stoßfänger, Griffe, Spiegel auch lackiert werden?
Kunststoffteile beschädigt oder gar gerissen?
Welche Farbe soll der Wagen bekommen? Uni-Einschicht, Zweischicht-Metallic oder Pearl, eine mehrschichtige Effektlackierung und nicht zuletzt der Qualitätsanspruch.
Sollen zum Beispiel Steinschläge nur überlackiert werden oder soll der Wagen wie aus dem Schaufenster aussehen?

Geschichten die an jedem Stammtisch erzählt werden: „Ich hab mein Auto in Kroatien ganzlackieren lassen und das hat samt Urlaub nur 600€ gekostet“ sind meist das Bier nicht wert das dazu getrunken wurde.
Entweder ist die Arbeit derart schlecht oder aber die Grundarbeit ist mies. Sieht ja keiner unterm neuen Lack und die Mängel kommen nach wenigen Wochen oder Monaten zu Tage.
Das soll nicht heißen, dass alles was im Ausland gemacht wird schlecht oder minderwertig ist. Es gibt sehr gute Leute da, aber wenn die Arbeit wirklich gut ist, kostet sie auch dort echtes Geld und der Preisunterschied ist den Aufwand und das Risiko doch betrogen worden zu sein meist nicht wert.
Außerdem sind solche Leistungen z.B. aus dem EU-Ausland Einfuhr-Umsatzsteuerpflichtig. Wird man erwischt, kann das bis zur Beschlagnahme des Fahrzeugs führen.

Ist alles geklärt, beginnt die Arbeit: Das Fahrzeug wird gewaschen und alle Beschädigungen erfasst und markiert. Dann erfolgt das vollständige Zerlegen, Anbauteile wie Stoßfänger, Griffe und Leisten werden abgebaut, anschließend wird entfettet und mit Silikonentferner gereinigt.
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Jetzt wird Teil für Teil gerichtet, gegebenenfalls entrostet, gespachtelt und auf Fläche geschliffen und wie bei unserem Smart zum umlackieren innen geschliffen.
Danach abgedeckt und die erforderlichen Flächen oder aber das ganze Fahrzeug grundiert.

Nach dem Durchtrocknen der Grundierung wird superfein geschliffen, die Flächen kontrolliert und wenn erforderlich nachgearbeitet. Teile wie Türen und Deckel, Falze, Motorraum und Kofferraum werden innen lackiert.
Danach werden Türen und Deckel montiert. Alle Öffnungen, Spalten, Rahmen etc. werden penibelst abgedeckt um unerwünschten Sprühnebel zu vermeiden.
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Nun kommt das Fahrzeug in die staubfreie Zone der Lackierkabine, wird abgeblasen, erneut entfettet, und wiederum abgeblasen um mögliche Staubeinschlüsse soweit als möglich zu vermeiden.
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Nach all diesen Arbeitsschritten wird der farbgebende Basislack in mehreren Schichten aufgebracht. Ist der Basislack vollständig getrocknet erfolgt der Klarlackauftrag, oder wie bei unserem Smart das Layout für das Gulf-Design. Farbton für Farbton wird mit immer neuem abkleben, entfetten und reinigen aufgetragen.
Schriftzüge und Airbrush werden eingearbeitet und mit mehreren Schichten Klarlack hochglänzend versiegelt.
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In selber Art und Weise geht es mit den Anbauteilen wie Stoßfängern und Spiegeln weiter.

Erst wenn alle Teile fertig lackiert wurden, kann mit dem Komplettieren begonnen werden. Manchmal ganz schön nervenaufreibend mit den frisch lackierten und makellosen Teilen. Ein Missgriff kostet Zeit und Geld oder ist manchmal gar nicht wieder gut zu machen.
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Das Fahrzeug ist fertig zusammengebaut aber nicht fertig. Verkleidungen, Sitze, Gummis müssen gereinigt werden, Hohlräume versiegelt und Lackfehler und Staubeinschlüsse nachgearbeitet und poliert werden.
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Erst wenn der letzte Fingerabdruck beseitigt ist, ist der Wagen fertig für den Kunden.
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Unser Smart ist ein Microcar, war absolut rostfrei, weil aus Kunststoff und die Gebrauchsspuren hielten sich mit 37000km in Grenzen, aber alles zusammengerechnet hat er mehr als 46 Arbeitsstunden und Material im Wert von €1123,94 gekostet, macht zusammen €3883,- excl. Mehrwertsteuer.
Keine Frage, die Mehrfarbenlackierung hat die Sache verteuert. Einfarbig lackiert wären wir bei ca. €2500 excl. Mehrwertsteuer.

Apropos Mehrwertsteuer, Fragen über eine „steuerschonende“ Verrechnung erübrigen sich.
Wir können keine Bank, keinen Mitarbeiter und keinen Lieferanten mit Schwarzgeld bezahlen.

Ich hoffe, ich konnte allen Interessierten einen Eindruck über den erforderlichen Aufwand einer Ganzlackierung vermitteln.

Gerne erstellen wir ein individuelles Angebot für Ihr Fahrzeug aber für ein verbindliches Anbot bleibt es unumgänglich es persönlich in Augenschein zu nehmen.
Aussagen wie: „Mein Auto ist 8 Jahre und hat normale Gebrauchsspuren“ sind auch für eine überschlagsmäßige Kostenschätzung zu wenig.

Für ernst gemeinte Anfragen stehen wir aber gerne per Mail oder am Telefon zur Verfügung.

Bernd Preussler info@preussler.at

Projekt: Ganzlackierung eines Polizeihelikopters Marke Eurocopter, Ecureuil B1, Bj. 1986, Kennzeichen OE-BXK

helicopter Projekt: Ganzlackierung eines Polizeihelikopters Marke Eurocopter, Ecureuil B1, Bj. 1986.,  OE-BXK
Ausführender Betrieb: Lackier- und Kfz-Fachbetrieb Preussler Radstadt, Dechantswiese 7, 5550 Radstadt
Projektbeschreibung: Im Rahmen einer 12-Jahres Grundüberholung, ausgeführt durch die Firma Aircraft Service/Trieben, wurde der vollständig zerlegte
Helikopter von uns ganzlackiert. Diese Arbeiten umfassten die Instandsetzung der Zelle, die Instandsetzungen aller Verkleidungen, Türen und Deckel, das Lackieren aller sichtbaren und nicht sichtbaren Flächen, sowie das Aufbringen des neuen dreifärbigen Polizei-Designs.

Arbeitsbeschreibung:
CIMG0003 Alle Metallfl ächen der Zelle, sowie des Tailbooms (Heckausleger), das gesamte Leitwerk und Landegestell wurden durch Beizen und anschließendem Sandstrahlen mit Kunststoffgranulat vollständig entlackt. Jegliches Schleifen musste wegen möglicher Materialschwächung zur Gänze vermieden werden. Die Glasfaser- beziehungsweise Kohlefaserteile der Zelle und Verkleidungen wurden großflächig durch Schleifen entlackt und auf Risse geprüft. Ermüdungsrisse der Zelle wurden nach Herstellervorgaben
durch Laminieren mit Polyesterharz und Fasergewebsmatten verstärkt und instandgesetzt, verspachtelt und grundiert. Jede Tür und Verkleidung wurde in selber Form instandgesetzt, wobei bei den extrem dünnen Materialstärken von teilweise unter 2mm beim Instandsetzen und Verstärken besonderer Wert auf Vermeidung von Lufteinschlüssen im Laminat gelegt werden musste um Schwächungen zu vermeiden.
CIMG0236 So wurde Teil für Teil lackierfertig gemacht, die Zelle innen und das Triebwerksdeck lackiert. Die blanken Metallfl ächen mit Alu-Dine behandelt
um Oxydation auf diesen Flächen zu vermeiden, und mit speziellem, durch den Hersteller vorgeschriebenen Korrosionsschutzgrund
versehen. Anschließend mussten alle Überlappungen und Stöße der Metalloberfl ächen penibelst gesealt werden. So wurden rund 60lfm genauestens abgedichtet und anschließend die gesamte Fläche mit Lackgrund grundiert.

CIMG0053 Besondere Schwierigkeit während des gesamten Instandsetzungsprozesses war es, die strengen Qualitätsvorgaben des Herstellers sowie des BMI (Bundesministerium für Inneres) einzuhalten. Jeder Abschnitt musste dokumentiert und durch die Firma Aircraft Service laufend kontrolliert werden. Nachdem alle Teile instandgesetzt, grundiert,
fein geschliffen, die künftig roten Flächen vorlackiert und innen lackiert waren, wurde der Flieger provisorisch zusammengebaut, die Deckel und Türen eingebaut und exakt eingestellt um später eine möglichst genaue Übereinstimmung der Farbkanten des mehrfarbigen Designs zu gewährleisten. Anschließend wurde das Layout für das Design
festgelegt und abgeklebt. Teilweise war es erforderlich, wegen der gekrümmten Flächen, das Design aus bis zu 10m Entfernung zu betrachten und ggf. zu korrigieren.

Beim Abkleben wurde besondere Sorgfalt auf exakte Kanten, auch entlang der tausenden Nieten, gelegt um später nicht zu korrigierende Fehler und Ungenauigkeiten zu vermeiden.

Auch musste die Abfolge der zu verarbeitenden Farbtöne und deren Deckkraft berücksichtigt werden, um unnötige Schichtstärken durch mehrmaliges Spritzen zu vermeiden. Nach erfolgtem Abdecken wurde der Helikopter wieder vollständig zerlegt und Farbton für Farbton als Basislack mit erneutem Abdecken dazwischen aufgebracht.

Anschließend wurde die vom Ministerium beigestellte und geschützte Beschriftung möglichst ohne Beschädigung des empfi ndlichen Basislacks angebracht. Erst jetzt wurden CIMG0175 alle Teile des Helikopters mit 2 Schichten 2K-Klarlack hochglänzend versiegelt. Jegliche Staubeinschlüsse und Lackfehler wurden nach erfolgter Durchtrocknung penibelst ausgeschliffen und poliert.

Der Hubschrauber wurde zum Transport erneut zusammengebaut und per Tiefl ader zur Firma Aircraft Service nach Trieben zur Komplettierung gebracht.

Schlusswort:

Beauftragt durch das Bundesministerium für Inneres, haben wir uns als 3-Mann Betrieb gegen einen Herstellerkonzern wie Eurocopter, der zumeist Arbeiten dieses Umfanges durchführt, durchgesetzt und in mehr als 390 Arbeitsstunden in knapp 4 Wochen unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Diese 4 Wochen unter klaren Qualitätsvorgaben haben uns wirklich alles abverlangt und keinen Spielraum offen gelassen. Dabei die Standards eines Herstellers nicht nur zu erfüllen sondern zu toppen waren schon eine Herausforderung, immer im Hinterkopf ein Fehler bei den überaus empfi ndlichen Teilen würde horrende Kosten verursachen oder gar fatal enden! Der Laie kann sich kaum vorstellen wie viel Arbeit, Schweiß und Fleiß unter der glänzenden Lackoberfl äche stecken, aber ein Lob, sogar von den Herren des BMI, erfüllt uns mit Stolz und lassen uns daran glauben es auch als Kleinstbetrieb in dieser wirtschaftlich harten Zeit zu schaffen!

Fotos: Max Gruber

Buell die 2te

Nach seinem verheerenden Motorradunfall ist, nach zweijähriger Abstinenz, der Berufsoffizier Sepp Schiefer seiner Leidenschaft erneut erlegen und hat sich wieder zum Umbau einer Buell XB entschieden. Das die Wahl zur Durchführung der Lackierarbeiten wieder auf uns gefallen ist freut uns natürlich ganz besonders und spricht für die Qualität unserer Arbeit! Basis war eine Buell XB12 mit Umbauteilen von R+R Customizing, die von uns angepasst und nachgearbeitet, anschließend tiefschwarz Hochglanz lackiert und mit Chromlack überzogen wurden.

Um den eleganten Bronzeton zu erreichen wurden die Flächen mit einem Gold-Candy-Klarlack überlackiert.

Nach dem Trocknen wurden die Teile matt geschliffen und das Bike provisorisch zusammengebaut um das Layout des Designs festzulegen, Farbton für Farbton lackiert, die Schriftzüge eingearbeitet und spiegelglatt mit Klarlack versiegelt. Rahmen und Hilfsrahmen sowie div. Anbauteile wurden natürlich ebenfalls lackiert und individualisiert und so Akzente gesetzt.

Ziel war es keinen reinrassigen Racer auf die Beine zu stellen, sondern vielmehr einen eleganten Fighter im „Smoking“ der seinem Besitzer gerecht wird!

Das elegante BII-Logo, für Buell die 2te, und die Buell-Schriftzüge, erstellt von unserem Grafiker Peter Huber von AUTO-Deko in Radstadt, unterstreichen die dezente Farbzusammenstellung des Chromlackes mit Tiefschwarz und den Begleitern in gedämpftem Blau! Die Zerlege- und Montagearbeiten wurden natürlich, wie es sich für einen echte Buell-Fan gehört, vom Besitzer selbst durchgeführt!  Wir möchten uns bei Herrn Schiefer für den Auftrag und die angenehme Zusammenarbeit recht herzlich bedanken!

Der Verkleidungssatz ist von “frank custom parts” www.frank-parts.de die restliche Teile von rrc-  www.r-r-customizing.de

A3-Superlifter

Über einen außerordentlichen Auftrag konnte sich kürzlich Herr Bernd Preussler vom gleichnamigen Kfz- und Lackierfachbetrieb Preussler in Radstadt freuen!
Bereits zum 6. Mal wurde Handwerkspreis-Gewinner Preussler von der Firma Heli Austria aus St. Johann mit der Ganzlackierung eines Helikopters beauftragt!

Diesmal mit einem ganz besonderen Fluggerät, einer „BO105 LS A3-Superlifter“ mit prominentem Vorbesitzer!
Ursprünglich für den amerikanischen Multimillionär Steven Fosset zur
Weltrekord-Erdumrundung gebaut, ist es Herrn Roy Knaus gelungen diesen Hubschrauber aus Fossets Nachlass zu erwerben.

Nur 3.Mal gebaut und mit 860PS pro Triebwerk zählt die 2-turbinige Maschine zu den leistungsstärksten Heli´s seiner Klasse!

„ Es ist immer wieder eine Herausforderung einen Hubschrauber unter seine Fittiche zu haben“ meint Herr Preussler, der auch schon den Helikopter von Österreichs Überflieger Felix Baumgartner lackiert hat.
„ Die Vielfalt der verbauten Materialien von Carbon, Kunststoff, Aluminium bis hin zu Titan und nicht zuletzt der hohe Qualitätsanspruch fordern all unser Wissen und Können!
Unterstützung erhalten wir dabei von unserem Lackhersteller mit höchster luftfahrtgeprüfter Qualität von PPG-Nexa Autocolor mit Stammsitz in den USA.
So ein Auftrag verschlingt schon mal bis zu 300 Stunden Lackierarbeit, immer mit voller Konzentration bei den extrem teuren und empfindlichen Hubschrauberbauteilen!“ so Preussler weiter

„Mit Stolz möchte ich mich an dieser Stelle bei der Firma Heli-Austria für das entgegengebrachte Vertrauen und der Erteilung des Auftrages aber auch bei Herrn Bert Holzmann für die Mitarbeit und der Firma Wilding-Recycling, die für Verladung und Transport verantwortlich zeichnete, bedanken!“ sagt Herr Preussler abschließend.

Schon in wenigen Wochen werden sie diesen Helikopter im Luftraum von ganz Österreich beobachten können.

AUTO DER WOCHE by americar.de

Amerikanischer Custom: US-Car – made in Austria
1949 Cadillac Series 62 Sedan
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Wir freuen uns sehr, dass es unser Cadillac als Auto der Woche bei Americar.de gebracht hat:=)  weitere Infos unter: americar.de

Echtes Edeltuning für diesen TT

Echtes Edeltuning für diesen TT

Durch das in Blauschwarz Spiegelglanz lackierte Dach mit mattschwarzen Leisten und Einfassungen wird ein perfekterTarga-Look erzielt und gibt dem Grand Turismo einen gänzlich neuen und noch sportlicheren Auftritt!

Schwarz beschichtete Anbauteile wie Tankdeckel und Embleme mit natürlich lackierten Racing-Streifen und mattschwarz lackierten BBS 18Zöllern unterstreichen die GT-Optik.

Ein verstellbares Gewindefahrwerk in Verbindung mit dem Leistungsgesteigerten 300Ps Motor und geändertem Abgassystem lassen auch in Punkto Fahrdynamik keine Wünsche offen!

Porsche 356B Speedster Reblika in neuem Glanz!

Porsche 356B Speedster Reblika in neuem Glanz!

Dieser Porsche Speedster wurde von uns in völlig neuen Glanz versetzt, die mangelhafte  Gfk-Karosserie vom Anfang der 70er aufwendig nachgearbeitet, Spalten und Flächen korrigiert und die Lackschichten der vergangenen Jahrzehnte abgetragen!

Grundiert und 2Schicht Paprikarot lackiert!

Allein das Lack-Finish mit Ultrafeinschliff und anschließendem hochglanz-polieren hat mehr als 30 Arbeitsstunden verschlungen!

Aufgewertet mit Originalteilen wie Leisten, Radkappen, Armaturen und Enblemen, erneuertem und aufgearbeitetem Innenraum ist diese Reblik vom Original für den Laien nicht zu unterscheiden!

Ausgestattet mit 4 Scheiben-Bremsanlage, kräftigem 120PS Motor und verbessertem Fahrwerk steht auch die Technik und Fahrleistung des 650 Kilo-Renners nichts hinter der Optik nach!

Das Ergebnis ist durchaus sehenswert.

Brandneu Ledereffektlackierungen

preussler_ledereffekt_lackierung_1 Ledereffektlack

Der Ledereffektlack ist ein (2009) patentierter, auf Wasserbasis hergestellter Lack womit Objekte in Lederoptik beschichtet, veredelt und verschönert werden können. Dieser hochelastische, lederähnliche Lack kann auf viele Materialien wie zB. Metall, Holz, Kunststoff, Kunstgewebe auflackiert werden, wobei die Softstruktur individuell gestaltbar ist. Wasseraufsaugende Untergründe müssen vor dem Lackieren speziell behandelt werden (z.B. Holz). Der Grad des Oberflächenglanzes kann variiert werden. Das Lacksystem ist im Innen- und Außenbereich einsetzbar.


Lackeigenschaften:

Automobilbau spezifiziert

Blendfrei Wasserlack-System
Hochelastisch Nur 2 Komponenten
Weiche Struktur Chemische Vernetzung durch Nass-in-Nasstechnologie
Umweltfreundlich Strukturbildung innerhalb von Sekunden
UV-Beständigkeit Geringe Emission
Alle Farben möglich Gesamtkohlenstoffemission VDA 277
Hoher Qualitätsstandard Foggingverhalten DIN 75201-B
Hohe Haftungseigenschaften Formaldehydemission frei nach VDA 275
Kratzbeständigkeit Reibechtheit

Galerie: Klick auf Bild vergrößert die Ansicht! Mit Klick auf “Piclens” startet einen Diashow!

Helicopter und was man so daraus machen kann….

Nachdem Felix Baumgartner mit der Lackierung seines neuen Helicopters, einer Robinson R22 in blauer Uni Lackierung nicht wirklich zufrieden war, entschloss sich Baumgartner
zu einer Lackierung die doch etwas mehr seinem Credo entspricht. Die neue Lackierung ein “used Camoflash Look”, wurde von Bernd Preussler aus Radstadt professionell umgesetzt. Die Robinson R22 wurde von Bernd Preussler dabei in den Farbtönen exakt der Nato-Winterlackierung angepasst.

Konsequenterweise wurde der Helicopter mit “airgebrushten” Einschusslöchern und weiteren Details versehen. Aus einer Standard Robinson R22 wurde somit ein echter Hingucker.

“Damit stellt dieser Helicopter, wie vom Auftraggeber gewünscht ein Unikat dar und Speziallackierungen dieser Art machen immer wieder viel Spass und man kann der Kreativität freien Lauf lassen”, berichtet Bernd Preussler.

Die Berufschule Tamsweg zu Besuch

Wertvolle Praxiserfahrung für Auszubildende Die Berufschule Tamsweg zu Besuch in einer Lackierwerkstätte: Wenn sich Schüler und Lehrer aufmachen, um in der Praxis Erfahrungen zu sammeln, kann das oftmals einen großen Aha-Effekt auslösen. So passiert in Radstadt beim Besuch der Berufsschüler der Berufschule Tamsweg im Nexa Autocolor Lackierbetrieb BP –Car Design Bernd Preussler. Die Abschlussklasse mit Schülern aus den Bundesländern Salzburg und Kärnten wurden mit einer Vielfalt von Präsentationen nur so überhäuft, so dass das Staunen nicht lange auf sich warten ließ. Die Berufsschüler der 3. Klasse mit Schwerpunkt Einzelhandel / Farbenfachhandel mit Fachlehrer Johann Grall besuchten den Lackierbetrieb Preussler in Radstadt, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie denn Autoreparaturlacke in der Praxis eingesetzt werden. Unterstützung kam von Herrn Heinrich Christian, Anwendungstechniker von Nexa Autocolor, der auch selber eine künstlerische Ader besitzt. Bernd Preussler, begnadeter Lackierer und Inhaber gleichnamiger Firma, traf perfekte Vorbereitungsarbeiten, um ein möglichst breites Spektrum an Sonderlackierungen vorführen zu können. Gemeinsam startete man nach einer kurzen Einleitung auf zwei Arbeitsplätzen mit der Lackiershow. Sehr geheimnisvoll, d.h. bis auf einen mittelgroßen Fleck, war das Blechblatt von Bernd Preussler abgedeckt. Und exakt auf dem schwarzen Untergrund entstand unter genauester Inspektion der Schüler ein famoses Airbrush-Kunstwerk mit Planeten und Weltraummotiv. Schritt berufsschulefür Schritt konnte man das Wachsen von Sternenhimmel und Andromedanebel mitverfolgen. Gleichzeitig durften die Schüler auf der Tafel von Heinrich Christian Hand anlegen und ein Holzdesign kreieren. Die Faszination war groß, als man herausfand, dass es mit einfachen Hilfsmitteln möglich ist, so was Tolles zu machen. In nur knapp drei Stunden wurden noch ein Marmordesign, eine Folientechnik und ein weiteres Airbrushwerk produziert. Herr Groll, seit 10 Jahren Berufschullehrer, und seine Schützlinge konstatierten den beiden Künstlern respektvolle Worte. Die Begeisterung war groß. Ganz besonders dann, als das so perfekt abgeklebte Blechblatt mit der Weltallvorlage vom Abdeckpapier befreit wurde. Hervor kam ein durch Airbrushtechnik entstandenes „Nietenblech“, welches auf einen im Weltall verloren gegangenen Raumgleiters mit ausgerissenem Blech deutete. Die Verkäufer von Morgen können nun auch die Seite des Handwerkers und Verarbeiters von Lacken ein bisschen besser verstehen, wenn es darum geht dem Kunden eine gute Beratung zukommen zu lassen. Kompetenz und Know How sind heute wichtige Eckpfeiler im guten Fachhandel.